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Dieser Artikel entstand im Rahmen eines Vortrages bei der Jungschargruppe der Mennonitengemeinde Bechterdissen im September 2008.
Dieses Dokument: Der Computer und das Internet in unsere Gemeinde kann man als PDF Datei hier runterladen und drucken
Das Internet ist die Gesamtheit aller weltweit zusammengeschlossenen Computer, also ein riesiges Netzwerk von PCs, Kabel und Elektronik. Nun, das wissen wir eigentlich alle. Es ist also ähnlich wie beim Telefon, alle sind miteinander verbunden, nur mit dem Internet kann man wesentlich viel mehr anstellen als nur telefonieren, z.B.:
Im Schülerverzeichnis oder Christeens mit einer Gruppe von Menschen kommunizieren, jemandem eine E-Mail senden? Radio ZP30 aus Paraguay oder HCJB aus Ecuador hören, das Fußballspiel auf der anderen Seite des Globus live mit verfolgen, oder die Nachrichten in der Tageszeitung lesen. Vielleicht auch den noch nicht vorhandenen Artikel zur Mennonitengemeinde Bechterdissen in der Enzyklopädie Wikipedia schreiben. Ob Einkaufen bei Ebay und Otto, Fotos bei Lidl bestellen oder den Kontostand bei der Bank abfragen, nach meinen Verwandten forschen, kostenlos telefonieren, oder gar nur zocken (spielen), all das liegt wenige sogenannte Klicks entfernt.
Das Internet, permanent und fast überall zugänglich, eine Tatsache wie die Tapeten in unserer Wohnung! Immer da! Und während du diese Text liest, rattert die Vernetzung um uns herum weiter. Das Internet, so wie wir es heute kennen, hat unsere Existenz verändert und unsere Art, die Welt wahrzunehmen und von ihr wahrgenommen zu werden. Es berührt alle Bereiche, alle Schichten des sozialen, politischen und religiösen Lebens, die Arbeit, den Warenaustausch, den Konsum, die Privatsphäre, die Öffentlichkeit.
Wir können jederzeit via Computer und DSL Modem hineinsehen (surfen), es mitgestalten oder einfach nur konsumieren. Einfach toll… Wären da nicht auch noch die Viren, Trojaner, Hacker und Betrüger. Wären da nicht auch noch die Sexseiten, die sogenannte Pornografie, Gewaltvideos, Verbreitung von Hass, Extremismus jeglicher Art, falsche Lehren und Betrügereien. Wie im wirklichen Leben halt! Wir können nahezu alles finden, einfach alles, oder sollte ich lieber sagen, fast alles finden, manchmal auch einfach ohne es zu suchen.
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Ecuador: Eine saubere Sache ... Wie DMG-Missionare Bergdörfer in den Anden mit Trinkwasser versorgen Q u i t o / S i n s h e i m (DMG) - "Wasser ist eines der wertvollsten irdischen Güter, die Gott uns Menschen in die Hände gelegt hat", sagt Missionar Hermann Schirmacher. "Man kann ohne viele Dinge auskommen, aber wer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, dessen Überleben ist gefährdet!" In Ecuador, wo Herman und Irene Schirmacher für die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) tätig sind, werden 92 Prozent aller Abwässer direkt ungeklärt in die Gewässer eingeleitet, sogar in Großstädten wie Quito und Guayaquil. "Viele Menschen hier leben von Wasser, das andere unbedacht verschmutzt haben, es ist einfach schlimm. Dadurch breiten sich viele Krankheiten aus - das muss nicht so sein."
Gemeinsam mit der Bevölkerung Ehepaar Schirmacher und ihr Team arbeiten in verschiedenen Projekten mit, um Dörfer im Bergland der Anden an der Küste und im Urwald Ecuadors mit besserem Trinkwasser zu versorgen. Gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort kümmern sie sich um grundlegende Einrichtungen der Hygiene. Zuerst helfen sie den Bewohnern jedes Hauses beim Bau einer Latrine. Dann wird eine Quelle oder ein sauberer Bach in der Umgebung ausgewählt, um Trinkwasser zu gewinnen. Von dort ziehen sie Gräben ins Dorf und verlegen Wasserleitungen, manchmal über viele Kilometer. Dadurch bekommt jeder Haushalt sauberes Trinkwasser und leitet seine Abwässer nicht mehr unkontrolliert in den nächsten Bach, der die Fäkalien zum Nachbarn weiterträgt. Wo die Schwerkraft nicht zur Wasserversorgung genutzt werden kann, werden Elektropumpen installiert. Die Verantwortlichen aus dem Dorf erhalten einen Grundkurs in Elektrotechnik. "Das ist meine Aufgabe", so der DMG-Missionar. -
- Sie bauen Latrinen, heben Gräben aus...
Das Wasser-Projekt der Missionare bezieht die Menschen mit ein. Die ganze Dorfgemeinschaft arbeitet mit: "Alles wird von Anfang an so vereinbart, dass es IHR Projekt ist, nicht unseres", erklärt Schirmacher. "Sie selbst bauen die Latrinen, sie heben die Gräben für die Wasserleitungen aus. Sie versorgen unsere einheimischen Ingenieure vor Ort mit Kost und Unterkunft, erklären sich bereit, an Kursen teilzunehmen, kaufen Wasseruhren und legen selbst den Preis pro Kubikmeter fest, um Strom, Reparaturkosten oder eine Erweiterung der Anlage zu finanzieren. Damit wird die Unabhängigkeit und Selbsterhaltung dieser Projekte von Anfang an gewährleistet. Am Ende bilden sie ein Dorfkomitee, das für Betrieb und Wartung verantwortlich ist. Zu diesem Zeitpunkt ziehen wir mit unserem Team in ein anderes Dorf weiter und fangen wieder von vorne an."
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